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Chronik
Die Vorläufer der Sportvereinigung Friedrichsort waren:
Turn- und Sportverein Friedrichsort von 1890 e. V. 
Der Turn- und Sportverein Friedrichsort von 1890 e. V. wurde am 31. Mai 1890 gegründet. Aus freiwilligen Beiträgen von 49,50 Mark und Zeichnung von 33 Schuldscheinen á 3 Mark wurden die ersten Turngeräte vom wohllöblichen "Handwerkerverein" gekauft. Geturnt wurde auf dem Tanzsaal. 1918 hatte der Verein 108 Mitglieder. Im Jahre 1919 erfolgte der erste Zusammenschluß mit dem Sport-Club Friedrichsort. Durch diesen Zusammenschluß stieg die Mitgliederzahl auf 402. 

Freie Turnerschaft Friedrichsort und Umgebung 
Sie wurde am 21. Januar 1903 als freie Turnerschaft an der Kieler Förde - Männerabt. VII - gegründet und hat sich am 10. Juni 1911 selbständig gemacht. Turnen und Spiel, Schlag- und Faustball (Fussball erst ab 1916) und Leichtathletik waren die vertretenen Sparten. Im Jahre 1933 wurde die Freie Turnerschaft durch die Nationalsozialisten verboten. Die meisten der etwa 400 Mitglieder traten dem Turnverein oder dem Sportclub bei. 

Sport-Club Friedrichsort von 1908 
Der am 5. Mai 1908 gegründete "Fussball-Club Friedrichsort" fusionierte am 1. November 1913 mit dem "Friedrichsorter Schlagball-Club von 1909" Es gab folgende Abteilungen: Fussball, Schlagball, Faustball, Leichtathletik, Turnen. Im Jahre 1914 hatte der Verein 200 Mitglieder. 

Die Gründung der Sportvereinigung Friedrichsort von 1890 e. V
Bereits am 28. September 1945 versammelten sich die Pries/Friedrichsorter Sportler, um die heutige Sportvereinigung Friedrichsort ins Leben zu rufen. Weitsichtige Mitglieder setzten ihre Erfahrungen ein und bestanden auf die Gründung nur eines Vereins mit allen erforderlichen Sparten.
1948 Im Jahre 1948 hatte die SVF 367 Mitglieder in 8 Abteilungen. Zunächst standen nur die Turnhalle der Realschule und der Breslau-Sportplatz an der Straße Brauner Berg zur Verfügung. Der Hohenleuchte-Sportplatz (heute "Naturnahe Spielfläche") an der Ottomar-Enking-Straße wurde in Eigenarbeit hergerichtet. Der darauf befindliche Bunker wurde entfestigt. Vom Verein wurden Umkleideräume, Duschräume und eine Kantine eingerichtet. Die Turnhalle der Heinrich-von- Stephan-Schule durfte von der SVF genutzt werden.
1960 Im Jahre 1960 wurde als Ersatz für den Breslau-Platz der Grandplatz auf dem vorgesehenen Schul- und Sportgelände am Steenbarg errichtet.
1964 Vier Jahre später, im Jahre 1964, wurde der "Förde-Platz" mit Aschenbahn und Sportheim errichtet. Der Verein hatte zu dieser Zeit etwa 1350 Mitglieder in 10 Abteilungen (Fussball, Handball, Judo, Leichtathletik, Prellball, Sommerspiele, Spielmannszug, Tischtennis, Turnen und Wasserski).
1970 Ein dritter Rasenplatz wurde als reiner Fussballplatz in Eigenleistung hergestellt.
1974 Die rasch ansteigende Mitgliederzahl machte im Jahre 1974 eine Erweiterung des Sportheimes erforderlich. Der Ausbau der Küche mit Vorratsräumen, die Errichtung einer 4-Bahnen-Bundeskegelbahn sowie die Schaffung zwei weiterer Clubräume waren u. a. Vorraussetzung für eine Verpachtung der Vereinsgastronomie.
1975 Der Bau der Sporthalle der "Integrierten Gesamtschule" gab weiteren Auftrieb, so daß 1977 das 2000. Mitglied auf der Jahreshauptversammlung begrüßt werden konnte. Gleichzeitig erfolgte die Erstellung des Bolzplatzes.
1979 Die Entwicklung zum Großverein machte den Anbau einer Geschäftstelle erforderlich.
1982 Nach langer Vorplanung wurde die gemeinsam mit dem TSV Schilksee errichtete und betriebene 10-Feld-Freiplatz-Anlage am Koppelberg für die Tennisabteilung in Betrieb genommen.
1983 Im fertiggestellten Sportboothafen Stickenhörn erhielt die Segelabteilung ein Kontingent von 22 Liegeplätzen.
1988 Am 3. Februar 1988 wurden die Umkleideräume durch Brandstiftung zerstört.
1989 Vollständige Renovierung des SVF-Sportheimes. Am 1.1.1990 zählt die Sportvereinigung Friedrichsort von 1890 e. V. 2518 Mitglieder und ist damit der zweitgrößte Verein im Kieler Stadtgebiet.

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